Marktsondierungsreise zur Europäischen Investitionsbank (EIB)
04.07.2012 16:26
Unser Geschäftsführer Gerhard Steindl informierte sich im Zuge einer von der WKÖ organisierten Marktsondierungsreise über Möglichkeiten der Projektfinanzierung von Windkraftprojekten durch die Europäische Investitionsbank (EIB) und Arbeitsweise und Aktivitäten der EIB. Die EWS stellt dieses Wissen Ihren Auftraggebern bei der Entwicklung ihrer Projekte zur Verfügung.
Bei der EIB handelt es sich um die Finanzierungsinstitution der Europäischen Union. Als weltweit größter multilateraler Anleiheemittent und Darlehensgeber stellt sie Finanzierung und Know-how für solide und tragfähige Projekte vorwiegend in der EU zur Verfügung. Die EIB, deren Anteilseigner die 27 EU Mitgliedsstaaten sind, orientiert sich grundsätzlich an den Zielen der EU.
Einen Schwerpunkt der EIB wie auch der KfW (siehe Förderung Windenergie in Bayern) stellt die Finanzierung erneuerbarer Energie-Projekte dar. So sind sie auch an der Finanzierung von Windkraftprojekten in Österreich beteiligt. Die EWS betreut bereits einige dieser Projekte für ihre Kunden. Sie ist daher mit der EIB bereits in Kontakt. Gesamt hat die EIB im Jahr 2011 Darlehen im Wert von EUR 270 Mio. für Windkraftprojekte in Österreich unterzeichnet.
"Ich bin vom Umfang der Aktivitäten der EIB doch überrascht, vor allem von der Bandbreite an möglichen Finanzierungen und der ökologischen Ausrichtung der Projektbewertungen", berichtet Gerhard Steindl seinem Team. Neu für ihn war, dass die EIB über diverse Fonds auch Risikokapital z.B. für Produktentwicklung, Projektentwicklung oder Eigenkapital zur Verfügung stellen kann und so KMUs unterstützt.
Die EIB hat 2011 für verschiedenste Projekte Darlehen von EUR 61 Mrd. vergeben, davon EUR 2,02 Mrd. in Österreich. Es wurden 454 Projekte in 70 Ländern finanziert. Die Finanzierungen für den Klimaschutz machten mit EUR 18 Mrd. nahezu ein Drittel aus.
"Ich konnte sehr viel Informationen mitnehmen. Dadurch können wir unsere Auftraggeber und Partner noch besser bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Projekte unterstützen", zieht Gerhard Steindl eine sehr positive Bilanz der Reise.

