Windenergieprojekte in Österreich

Für die Hälfte der Windenergieanlagen, die sich in Österreich drehen (550 MW), hat die Energiewerkstatt das Know-how geliefert. Die Erfolgsquote bei der Umsetzung von Projekten beträgt 97 %. Tauernwindpark Oberzeiring, Windpark Sternwald, Windpark Steinberg-Prinzendorf und Windpark Höflein sind Vorzeigeprojekte für die lösungsorientierte Arbeit des professionellen Teams. Auch die Dienstleistungen für die Bauprojekte auf der Parndorfer Platte kommen aus einer Hand.

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Parndorfer Platte / Baumanagement Status Juni 2012

<p>Verkabelung</p><p>Wegebau</p><p>Tiefgründungsarbeiten im Fundamentbereich</p><p>Bewährungsgitter Fundament</p><p>Aufsetzen des 1. Turmsegmentes</p><p>Turmbau</p><p>Überprüfen der Bauunterlagen</p><p>Heben des Generators</p><p>Besichtigung der Gondelsegmente</p><p>Letzte Arbeiten am Gondelgehäuse</p><p>Vorbereiten der Rotorblätter</p><p>Fertigstellung WEA</p>
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<p>Heben des Generators</p>

Parndorfer Platte / Baumanagement Status Juni 2012

Auf der Parndorfer Platte im österreichischen Burgenland werden die Windparks Dreijoch Mönchhof, Heidäcker Mönchhof, Puszta Halbturn, Neuriss Halbturn, Heide Halbturn, Albrechtsfeld, Andau, Halbturn Nord, Halbturn Ost und Nickelsdorf gebaut. Die Aufträge, das Baumanagement auszuführen, sind für das Team der EWS eine Herausforderung, denn in Österreich wird es wohl einzigartig bleiben, dass so viele Anlagen gleichzeitig in Bau sind. In den nächsten Jahren werden in diesem Gebiet 148 Windenergieanlagen (WEA) errichtet.

Auftraggeber: Püspök Group, ImWind Group, AWP
Installierte Leistung: 110 WEA, 330 MW
Inbetriebnahme: ab Mai 2012
Besonderheiten
  • Mit der Fertigstellung wird das Energieziel des Burgenlandes „100 % Windstrom“ erreicht. 
  • In Spitzenzeiten sind insgesamt bis zu 200 Arbeiter („green jobs“) gleichzeitig mit der Errichtung der Windenergieanlagen beschäftigt. Mehrere Unternehmen arbeiten parallel. Sicherheit muss groß geschrieben sein. Die EWS Baustellenkoordinatoren achten genau auf die Umsetzung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes. 
  • In den Fundamenten der 110 Anlagen werden insgesamt rund 93.000 m³ Beton und 10.000 t Bewehrungsstahl verbaut. 
  • In Summe werden für diese Windparks etwa 345 km Kabel verlegt. Das entspricht ziemlich genau der Entfernung von Salzburg bis Eisenstadt. Ziel der Ausführungsplanung durch die EWS war eine Minimierung der Energieverluste im Windparknetz. 
  • Die Logistik muss passen – eine besondere Herausforderung ist das Verkehrskonzept. Das war schon bei der Erstellung der UVP durch das Planungsteam der EWS ein wichtiges Thema. 
  • Die Fachgebiete der EWS sind gefragt:
    Windenergietechnik, Messtechnik (LIDAR), Elektrotechnik, Maschinenbautechnik, Meteorologie, Wirtschaftlichkeitsprüfung, Landschaftsplanung, Raumplanung, Visualisierung, Geoinformatik, Biologie, Ökologie, Bio- und Umwelttechnik, Kulturtechnik & Wasserwirtschaft, Geologie, Mathematik, Infrastrukturwirtschaft, Architektur, Planungs- und Baukoordination, Bauingenieurwesen, Spezialtiefbau, Projektmanagement.

Windpark Höflein

<p>Bau der Fundamente</p><p>Anlieferung eines Rotorblattes</p><p>Wegebau zur Anlage 5</p><p>Turmmontage</p><p>Aufbau einer Anlage mit Montagekran</p>
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Windpark Höflein

Höflein ist der erste große Windpark in Österreich mit dem neuen Ökostromtarif. Der Windenergieanlagen-Ausbau ist in den letzten Jahren bis auf Einzelanlagen stillgestanden! Der Windpark Höflein wurde bereits 2009 genehmigt und ist seit Herbst 2010 in der Bauphase. Der Standort befindet sich in einer der besten Windregionen Österreichs und wird jährlich 33 Mio. kWh produzieren.

Auftraggeber: WEB Windenergie AG
Windenergieanlage: Vestas V90
Installierte Leistung: 12 MW (6 WEA)
Inbetriebnahme: Anfang August 2011
Besonderheiten
  • Umweltverträglichkeitsprüfung bereits 2009 von EWS vorbereitet
  • Erste „modernisierte“ V 90 in Österreich mit neuem Maschinenhaus und außenliegendem Kühlsystem
  • Tiefgründung bei schwierigen Bodenverhältnissen
  • Einspeisung in das neue Umspannwerk Höflein (EVN)

Windpark Steinberg-Prinzendorf II

<p><strong>Windpark Steinberg-Prinzendorf II</strong></p><p><strong>Auftraggeber:</strong> Windkraft Simonsfeld GmbH & Co KG<br /><strong>Installierte Leistung:</strong> 12 MW</p><p><strong>Windpark Steinberg-Prinzendorf II<br /></strong><strong>„Repowering“</strong> – In Steinberg-Prinzendorf wurden erstmals in Österreich Anlagen einer früheren Generation <br />rückgebaut und durch <strong>2 MW Anlagen ersetzt,</strong> die dem Stand der Technik entsprechen.</p><p><strong>Windpark Steinberg Prinzendorf II<br /></strong>Transport der Turmteile zum Standort.</p><p><strong>Windpark Steinberg Prinzendorf II<br /></strong>Aufbau einer Anlage mit Montagekran.</p><p><strong>Windpark Steinberg Prinzendorf II<br /></strong>Step by Step bei der Turmmontage.</p><p><strong>Windpark Steinberg Prinzendorf II<br /></strong>Prüfende Blicke zur Montage des Turmes.</p><p><strong>Windpark Steinberg Prinzendorf II<br /></strong>Im Bildhintergrund der Aufbau einer Anlage mit Montagekran.</p><p><strong>Windpark Steinberg Prinzendorf II<br /></strong>Windenergieanlage Steinberg Prinzendorf. Aufgang in den Turm.</p><p><strong>Windpark Steinberg Prinzendorf II<br /></strong>Blick in das Maschinenhaus.</p><p><strong>Windpark Steinberg Prinzendorf II<br /></strong>Blick aus der Gondel über den Windpark.</p>
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Projekte oesterreich

Windpark Steinberg-Prinzendorf II

Die österreichischen Windenergie Experten schätzen, dass das Windenergie-Potenzial drei Mal so groß ist wie die Leistung aller Anlagen 2008 (das waren rund 1000 MW). Die Verdreifachung der Leistung könnte mit einer Verdoppelung der Anlagen möglich sein. Das Zauberwort heißt „Repowering". - In Steinberg-Prinzendorf wurden erstmals in Österreich Anlagen einer früheren Generation rückgebaut und durch 2 MW Anlagen ersetzt, die dem Stand der Technik entsprechen.

Auftraggeber: Windkraft Simonsfeld GmbH & Co KG
Installierte Leistung: 12 MW
Besonderheiten
  • „Grüne Wiese" - Im Zuge der Windparkerweiterung wurden erstmals in Österreich Anlagen komplett demontiert.
  • Die Fundamente wurden vollständig abgetragen und entsorgt.
  • Für die Erweiterung des Windparks Steinberg Prinzendorf I war eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich.

Windpark Sternwald

<p><strong>Windpark Sternwald - der erste </strong><strong>Windpark</strong><strong>, der in einem Wald errichtet wurde. <br />Auftraggeber:</strong> Sternwind Errichtungs- und Betriebs GmbH & Co KEG <br /><strong>Installierte Leistung:</strong> 7 WEA, 14 MW<br /></p><p><strong>Windpark Sternwald <br /></strong>Positionierung des Fundamentringes.<strong></strong></p><p><strong>Windpark Sternwald <br /></strong>Transportkonzept mit minimaler Beeinflussung des Waldes.<strong></strong></p><p><strong>Windpark Sternwald</strong><br />Entwicklung eines <strong>speziellen Montagekonzeptes zur Schonung des Waldes.</strong><br />Durch <strong>Einzelblattmontage</strong> sind keine zusätzlichen Rodungen erforderlich. <br />Die einzelnen Rotorblätter werden <strong>in 105 m Höhe über den Baumwipfeln</strong> zusammengebaut.<br /></p><p><strong>Windpark Sternwald</strong></p><p>Der Wind wird über den Wipfeln geerntet.</p><p><strong>Windpark Sternwald</strong></p><p>Die Windenergieanlage fügt sich in das Waldgebiet ein.</p>
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Sternwald

Windpark Sternwald

Seit Beginn der Planungen gilt für die Energiewerkstatt der Grundsatz, dass ausreichende Abstände zu Wohngebäuden einzuhalten sind. Das heißt, dass in stark zersiedelten Gebieten die einzig möglichen Standorte für Windenergieanlagen auf exponierten Kuppen im menschenleeren Wald zu finden sind. Der Windpark Sternwald war der erste, der in einem Wald errichtet wurde.

Auftraggeber: Sternwind Errichtungs- und Betriebs GmbH & Co KEG
Installierte Leistung: 7 WEA, 14 MW
Besonderheiten
  • Transportkonzept mit minimaler Beeinflussung des Waldes
  • Entwicklung eines speziellen Montagekonzeptes zur Schonung des Waldes
  • Durch Einzelblattmontage sind keine zusätzlichen Rodungen erforderlich. 
  • Die einzelnen Rotorblätter werden in 105 m Höhe über den Baumwipfeln zusammengebaut.

Tauernwindpark Oberzeiring

Tauernwindpark Oberzeiring

Der Tauernwindpark Oberzeiring war zum Zeitpunkt der Errichtung der höchstgelegene Windpark Standort Europas (1850 m). Die Lage in der alpinen Region bedeutete eine Herausforderung. Die Höhe und das damit verbundene extreme Klima mit Schnee, Eis und natürlich Wind sowie die sensible alpine Flora und Fauna bedeuteten eine Herausforderung. Neue Transportwege wurden gefunden und die großen Entfernungen wurden bewältigt.

Auftraggeber: Tauernwind Windkraftanlagen GmbH
Installierte Leistung: 11 WEA, 19,75 MW
Inbetriebnahme: Ende 2002
Besonderheiten
  • EU Projekt zur Erforschung von Windenergie in alpinen Regionen
  • Errichtung in einem Zeitfenster von nur 6,5 Monaten
  • Mit besonderer Rücksicht auf die Natur - z.B. wurde die alpine Grasnabe abgetragen und wieder aufgelegt
  • Zufahrt: 11,8 km lang und 900 m Höhenunterschied
  • Netzanbindung: 20,86 km lange Stromleitung, Querung von unzähligen Bächen und Straßen
  • Entwicklung eines speziellen Transportkonzepts
  • Transport der Rotorblätter mit Hubschrauber