Das EEG 2017 - die wichtigsten Änderungen für Windenergie an Land (DE) auf einen Blick

  • Ausschreibungspflicht für alle WEA über 750 kW
  • Die Abgabe des Angebots ist projektbezogen und nicht übertragbar auf ein anderes Projekt.
  • Festgelegtes Ausschreibungsvolumen (2.800MW/Jahr, ab 2020 2.900MW/Jahr) an bereits festgelegten Ausschreibungsterminen
  • Erst nach Vorliegen der BImsch Genehmigung ist die Teilnahme an der Ausschreibung möglich
    • AUSNAHME: Bürgerwindgesellschaften: Teilnahme mit einem Windgutachten für den geplanten Standort vor Erhalt der Genehmigung möglich
  • Hinterlegung von Sicherheiten bei der Gebotsabgabe (30€/kW)
    • AUSNAHME: Bürgerwindgesellschaften: 15€/kW bei Gebotsabgabe, plus 15€/kW bei Vorliegen der Genehmigung
  • Referenzertragsmodell: Geboten wird auf einen Referenzertrag, der dann entsprechend der individuellen Standortqualität angepasst wird.
  • Fertigstellungsfristen nach Erteilung des Zuschlags: Nach Ablauf von 30 Monaten nach Bekanntgabe der Zuschläge erlischt dieser. Ab dem 24. Monat nach Erteilung des Zuschlags werden Pönalen fällig.

Matthias Neubauer hat die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst. Für ihn ist das EEG beinahe ein Steckenpferd. Als Betreiber einer Photovoltaikanlage auf seinem Privathaus in Burghausen (DE) ist er persönlich davon betroffen. Was die Windenergie betrifft, beschäftigt er sich damit, seit er in der Branche tätig ist. Werfen Sie einen Seitenblick auf Matthias Neubauer!