DI DI Lukas Winkler

Windmensch-EWS 575

Lukas Winkler hat seine Ausbildung zum Bau- und Wirtschaftsingenieur an der Technischen Universität Graz und am Politecnico di Milano absolviert. Bevor Lukas zur EWS kam war er europaweit im Bereich Spezialtiefbau und Kraftwerksbau tätig. Mit Anfang 2012 begann Lukas bei der EWS als Bau-Bereichsleiter, im 2011 gegründeten Büro in Bruck an der Leitha. Genau sechs Jahre später, erfolgte seine Bestellung zum Geschäftsführer der EWS Consulting GmbH.

Interview

Was ist für dich als Bauingenieur die besondere Herausforderung im Windenergiesektor?
Im Gegensatz zu anderen Bauprojekten greifen bei einem Windparkprojekt viele verschiedene Disziplinen ineinander. Etwa der Anlagenbau, die Energiewirtschaft, die Elektrotechnik, Bautechnik, wirtschaftliche und naturschutzrechtliche Aspekte, Widmungs- und Genehmigungsprozesse etc. Das ist ein sehr komplexes Gefüge mit immer neuen und spannenden Herausforderungen.

Was ist für dich als Geschäftsführer der EWS Consulting wichtig?
Ich kann als Geschäftsführer nicht nur mein fachliches Wissen einbringen, sondern schnell und selbständig Entscheidungen treffen. Zusammen mit Wolfgang Neuhofer und unserem ausgezeichneten Team können wir so einen Beitrag leisten, dass die Energiewende zügig vorangeht.

Wo siehst du die EWS in 10 Jahren? Was sind deine Visionen für die Firma?
In 10 Jahren, sind wir annähernd bei 2030 und das bedeutet, dass spätestens dann alle hell wach sind um im Endspurt Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele umsetzen werden müssen. Das Team der EWS arbeitet seit über 25 Jahren erfolgreich an Windparkprojekten, zusätzlich entwickeln wir bereits seit mehreren Jahren neue Dienstleistungen im Hinblick auf die Dekarbonisierung. Dabei sind E-Mobilität und ein CO2-freies Wirtschaften in allen Bereichen wesentliche Aspekte. Im Allgemeinen sind wir immer bemüht, gemäß den Anforderungen und Bedürfnissen unserer Kunden, unser Dienstleistungsportfolio auf gewohnt hohem Qualitätsstandard laufend zu verbessern und zu erweitern. Daher bin ich zuversichtlich, dass die EWS auch in Zukunft eine führende Rolle im erneuerbaren Energiesektor haben wird.

Wie bekommst du deinen Kopf frei für die Aufgaben, die zum beruflichen Alltag dazukommen?
Wie viele in der Windbranche bin auch ich gerne in der Natur unterwegs. Wenn mir der Wind um die Ohren bläst und der Schnee staubt, dann entspanne ich mich, und es wird Raum frei für neue Ideen. Gerade deswegen ist mir auch eine gute Balance zwischen Technik und Natur wichtig und wertvoll.

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