Repowering mit EWS

25.05.2020 11:35

Anlagentausch im Windpark Steinberg-Prinzendorf I

Seit 2003 erzeugen die neun Windräder der 2 MW-Klasse, mit einer Nabenhöhe von 100m im WKS-Windpark Steinberg-Prinzendorf I nun erneuerbaren Strom. Im Mai werden sie sukzessive durch zehn neue Vestas V136 mit Nabenhöhen von 132 bis 166 m ersetzt. Alle neun Altanlagen werden abgebaut und erzeugen zukünftig an neuen Bestimmungsorten weiterhin Ökostrom.

Bei der Demontage werden die Windenergieanlagen der Reihe nach zu Dreierpaketen abgebaut. Es wird darauf geachtet, dass jede Anlage möglichst lange Strom ins Netz einspeist und durch die jeweilige WEA-Abschaltung die Stromproduktion der anderen Anlagen dabei keinesfalls beeinträchtigt wird.

Nach abgeschlossenem Anlagenrückbau werden die Fundamente entfernt, der Beton wird durch einen mobilen Brecher vor Ort wiederaufbereitet und für den Windparkwegebau weiterverwendet. Die alten Kranstellflächen werden, soweit sie nicht für die neuen Anlagen gebraucht werden, ebenfalls rückgebaut. Anschließend werden die rückgebauten Flächen und Fundamentbereiche in die Bewirtschaftung rückübergeben.

Altanlagen erzeugen an neuem Standort weiterhin Ökostrom

Die neun technisch einwandfreien und gut gewarteten Altanlagen werden an
einem neuen Standort wieder in Betrieb genommen und erzeugen weiterhin ca.
40.000 MWh CO2-freien Strom pro Jahr.

Am Standort Niederösterreich wird durch die Implementierung von 10 Windenergieanlagen der neuen technischen Generation die Ökostromproduktion wesentlich erhöht und das steigert insgesamt den Anteil Erneuerbarer Energien in Österreich.

„Das Positive am weiteren Betrieb der Altanlagen ist, dass damit Ressourcen eingespart werden, indem gut funktionierende Windenergieanlagen weitergenutzt werden und noch für mehrere Jahre an einem neuen Standort Ökostrom erzeugen können. Die neue Anlagengeneration im Windpark Prinzendorf III wird zukünftig das ca. 2,5Fache der bisherigen Ökostromleistung am selben Standort generieren. Wie ich finde, eine gute und sehr sinnvolle Vorgangsweise.“, meint Thomas Sutter, zuständiger Baumanager der EWS.

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