Sag JA! zum Windpark

23.11.2018 13:20

Eine politikwissenschaftliche Studie zum Gemeindewindpark Munderfing

Am 31. Oktober 2018 präsentierten Eva Frisch und Nikolina Sokic ihre politikwissenschaftliche Analyse mit dem Titel „Lokale Akzeptanz und Windenergie am Fallbeispiel des Windparks in der Gemeinde Munderfing, OÖ“.
An der anschließenden Diskussion beteiligten sich der Munderfinger Bürgermeister Martin Voggenberger, der Amtsleiter von Munderfing Erwin Moser, Gerhard Löffler von der Energieabteilung des Landes Salzburg und Margret Forte Bereichsleiterin Planen von der EWS.

Zentrale Aussage der Studie ist, dass für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende die Akzeptanz erneuerbarer Energien durch die Bevölkerung eine wichtige Rolle spielt. Der Windpark Munderfing ist dafür ein gelungenes good practice Beispiel. In der Diskussionsrunde wurde ergründet warum das in der Gemeinde Munderfing so gut funktioniert hat.

Ausschlaggebend für ein innovationsfreundliches Klima in der Gemeinde und schließlich für die Akzeptanz des Windparks in Munderfing waren zusammengefasst:

  • die frühzeitige Bewusstseinsbildung im Rahmen des „Energiebaukastens“
  • der politische Konsens aller Parteien im Gemeinderat für den Windpark
  • die Gemeinde als Betreiberin des Windparks
  • eine transparente Vorgehensweise
  • und nicht zuletzt das aktive Dranbleiben der zentralen Akteure

Margret Forte von der EWS bringt es so auf den Punkt: „Das Wichtigste ist die frühzeitige Einbindung aller Akteure und eine breit gestreute Bewusstseinsbildung in Bezug auf Klimaänderung und ihre Folgen für uns alle.“

Herr Löffler sieht die Vorgehensweise beim Windpark Munderfing als beispielgebend und wünscht sich für das Land Salzburg eine ebenso transparente und sachliche Information zur Aufklärung der Bevölkerung über Windkraft. Schließlich gilt auch für Salzburg das Windenergiepotenzial zu nutzen und die Klimaziele der Bundesregierung ehestmöglich zu erreichen.

Lesen Sie mehr im JBZ-Arbeitspapier

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