SoDAR-Transport mit Herausforderung

02.11.2020 14:42

Das EWS Messtechnikteam unterwegs im Hochgebirge.

Die Herausforderungen im alpinen Gelände sind für die Installation der Windmesstechnik speziell: Ein steiles und unwegsames Gelände erschwert die Anfahrt mit PKW und Anhänger. Manche Orte sind gar nicht mit dem Auto zu erreichen. Früh und oftmals Meter hoch kommt der erste Schnee, was bei der Standortwahl berücksichtigt werden muss.

Das verlangt praktikable Lösungen, die auch bei extremen Standortbedingungen stand halten:

  • wie z.B. die Spezialausstattung mit Teleskopstützen am Anhänger um Geländeunebenheiten auszugleichen und um zu verhindern, dass das SoDAR-Gerät eingeschneit wird bzw. durch Verwehungen unter der Schneedecke verschwindet.
  • Die Stromversorgung für unsere RSD-Messgeräte ist für Temperaturextreme von -40°C bis +60°C isoliert und ist so vor Schnee, Eis und auch vor hoher Sonneneinstrahlung geschützt.
  • Heizaggregate garantieren auch unter extremen Bedingungen das Aufzeichnen von Messdaten.
  • Außerdem verfügen einige Stromversorgungen über Hubösen für einen Hubschraubertransport, so kann das RSD-Gerät auch an schwer zugängliche Standorte gebracht werden.

„Wir suchen für unsere Kunden selbstverständlich immer die günstigste und praktikabelste Lösung, um optimale Windmessdaten zu generieren. Einige Standorte sind aber in der frühen Projektphase nur bedingt erreichbar, da die Infrastruktur und speziell das Wegenetz erst im Zuge der Windparkerrichtung angelegt werden. In seltenen Fällen ist ein Hubschraubertransport nötig, das ist dann für uns Messtechniker natürlich ein besonderes Erlebnis.“, so Matthias Damberger, Teamleiter Windmesstechnik.

Erfahren Sie mehr über das EWS Dienstleistungsportfolio zu "Messen & Bewerten" und über unseren RSD-Verifikationsmasten in Stetteldorf am Wagram (NÖ)

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