Repowering 2018

Leistungen EWS: Planung und Baumanagement vom Rückbau bis zum Neubau

Im Jahr 2018 arbeitet die EWS Consulting GmbH parallel an vier großen Repowering-Projekten in Österreich, um insgesamt 35 Altanlagen durch 20 leistungsstärkere und wirtschaftlichere Windenergieanlagen zu ersetzen. Dadurch verringert sich die Anzahl der Windenergieanlagen während gleichzeitig um ca. ein Drittel mehr Strom erzeugt wird.

Die Prämisse beim Repowering ist, dass Altanlagen möglichst lange in Betrieb bleiben und Strom erzeugen. Die Infrastruktur für die nächste Generation wird errichtet während der bestehende Windpark Stromerträge lukriert. Im Sinne unserer Auftraggeber achten wir auf Sicherheit, eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft sowie eine umweltschonende Transportlogistik und nehmen Rücksicht auf Mensch und Natur.

Lesen Sie die Statements unserer Auftraggeber:

04.12.2017, Johannes Trauttmansdorff, Auftraggeber: "Die Erfahrung der EWS im Baumanagement und insbesondere auch im alpinen Gelände ist ein riesengroßes Plus. Ich kann mich darauf verlassen, dass Thomas Sutter, Projektleiter der EWS, immer eine Lösung findet!"

26.06.2018, Mark Suer, Geschäftsführer ImWind Management und Bereichsleiter Baumanagement: "Der Tauernwindpark ist das Prestige-Repoweringprojekt der Windbranche. Als Auftraggeber ist und das Wichtigste, dass alles sicher und reibungslos abläuft, wir so schnell wie möglich wieder Erträge einfahren und ressourcenschonend im Einklang mit der Natur arbeiten. Mit EWS als Parnerin sind wir sicher, dass in allen Belangen mit vollem Einsatz in unserem Sinne gehandelt wird."

Mai 2018, Martin Steininger, Windkraft Simonsfeld: "Es ist mir wichtig, dass die Flächen, die wir nicht mehr zur Stromproduktion brauchen, komplett rückgebaut und bald wieder landwirtschaftlich genutzt werden können", betont Martin Steininger, Vorstand der Windkraft Simonsfeld. "Daher lassen wir die Fundamente zur Gänze entfernen und die Betonteile von einer Baumfirma recyclen. Das Eisen von Turmsegmenten und Bewehrung wird wiederverwertet. Die Baugrube wird mit Erde befüllt. So steht einer landwirtschaftlichen Nutzung in Zukunft nichts mehr im Wege." (Quelle: windkraft news, Ausgabe Mai 2018, Seite 4)

 

Angaben zu den einzelnen Projekten

Tauernwindpark Oberzeiring

Standort: Oberzeiring (Steiermark)
Baujahr: 2002 (11 WEA); 2004 (+ 2 x Vestas V66) und 2014 (+ 1 x Enercon E92)
Auftraggeber: ImWind

Anzahl & WEA-Type:
- alt: 13 x Vestas V66 (25,05 MW, 14 WEA)
- nach Repowering: 9 x Vestas V112 (32,00 MW, 10 WEA) 

Windpark Velm-Götzendorf

Standort: Velm-Götzendorf (Niederösterreich)
Baujahr: 2004
Auftraggeber: ContourGlobal

Anzahl & WEA-Type:
- alt: 10 x DeWind D6 (12,50 MW, 10 WEA)
- nach Repowering: 4 x Vestas V126 (11,80 MW, 4 WEA)

Windpark Hipples II

Standort: Großrußbach (Niederösterreich)
Baujahr: 2000
Auftraggeber: Windkraft Simonsfeld AG

Anzahl & WEA-Type:
- alt: 7 x Vestas V47 (4,62 MW, 7 WEA)
- nach Repowering: 2 x Senvion MM100 (4,00 MW, 2 WEA)

Windpark Scharndorf IV

Im gesamten Windpark Scharndorf (= Scharndorf I, Scharndorf II, Scharndorf West, Scharndorf III) werden unter dem Projektnamen Scharndorf IV 5 Altanlagen durch neue ersetzt und zusätzlich 2 neue Anlagen errichtet.

Standort: Scharndorf (Niederösterreich)
Baujahr: ab 2002
Auftraggeber Repowering: ContourGlobal

Anzahl & WEA-Type:
- alt: 5 x Vestas V80 (48,00 MW, 20 WEA)
- nach Repowering: 5 x Senvion 3,4M122 (61,30 MW, 20 WEA)

Besonderheiten

Economic Wind power Solutions / Nachhaltiger Mehrwert für unsere Kunden

 

„Realistische Terminpläne werden zielstrebig umgesetzt – „Zeit ist Geld“

  • Während der bestehende Windpark Stromerträge lukriert wird bereits die Infrastruktur für die nächste Generation errichtet
  • Erforderliche Bewilligungen werden innerhalb kürzester Zeit erwirkt

Transportkonzept und Transportlogistik – im Einklang mit den Ressourcen vor Ort

  • z. B. wird Schotter für den Windpark direkt vor Ort mit einem mobilen Brecher gewonnen
  • So wenig wie möglich Leerfahrten

Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung

  • Vom kompletten Abbau der Altanlagen und Errichtung als leistbares „Second-Hand Produkt“ an einem anderen Ort bis zur zerstörungsfreien Demontage der Anlagen und Verkauf von Anlagenteilen (Maschinenhaus, Nabe, Rotorblätter) sowie Recycling der Stahltürme.
  • Auch Beratung beim Verkauf der Altanlagen ist eine Dienstleistung der EWS.

 

 

 

  • Bestehende Wegenetze und Kabelinfrastruktur werden geprüft und nach Möglichkeit weiter genutzt
  • Bestehende Stellflächen werden als Stell- oder Lagerplätze wiederverwendet
  • Fundamentbeton der Altanlagen wird gemäß Recycling-Baustoffverordnung aufbereitet und zur Gänze für die Kranstellplätze des neuen Windparks wiederverwendet.
  • Baustoffe werden ordnungsgemäß entsorgt und die Landschaftsflächen rekultiviert.

Höchste Sicherheitsstandards zur Minimierung von Risiko

Und alles mit besonderer Rücksicht auf Mensch und Natur

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