Ökobauaufsicht Großkrut-Hauskirchen-Wilfersdorf

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Im Windpark Großkrut-Hauskirchen-Wilfersdorf (kurz GHW) wurden wir nicht nur mit dem Baumanagement beauftragt, unser Biologie-Team war auch mit der Durchführung der ökologischen Bauaufsicht betraut.

Um eine gelungene Verbindung von Ökologie und Technik zu schaffen, wurde gemeinsam mit den beiden Auftraggebern und dem EWS-Bauteam das Projekt so angepasst, dass z.B. Störungen an möglichen Brutplätzen der Sperbergrasmücke, einer seltenen und versteckt lebenden Vogelart, auf ein Minimum reduziert werden konnten.

Somit konnte ein erfolgreich genehmigtes Öko-Energieprojekt mit minimalen Eingriffen in die Natur umgesetzt werden.

Auftraggeber: Windpark Simonsfeld Gruppe, ImWind Gruppe
Windenergieanlage: Senvion 3.2M114, Nabenhöhe 143 m
Installierte Leistung: 38,4 MW (12 WEA)
Inbetriebnahme: 2016

Besonderheiten

  • Schwerpunkt-mäßige Begleitung der Baustelle im Hinblick auf mögliche Raubwürger-Brutplätze
  • Reduktion der Störungen an Brutplätzen der Sperbergrasmücke durch Anpassung des Wegekonzeptes bei gleichzeitiger Optimierung der Zufahrt im Hinblick auf kostspielige Geländeveränderungen (win-win-Situation!)
  • Nach dem Auftauchen eines Feldhamsters bei den Bauarbeiten und der Überprüfung der Baustelle auf bewohnte Hamsterbaue konnte seitens der Öko-Bauaufsicht Entwarnung gegeben werden: Die Bauarbeiten durften ungehindert fortgesetzt werden!

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