Baumanagement Parndorfer Platte

Auf der Parndorfer Platte im Burgenland wurden die Windparks Mönchhof Nord (23 WEA), Mönchhof-Halbturn-Nickelsdorf (48 WEA), Andau-Halbturn (42 von insgesamt 77) durch die EWS errichtet. Das Baumanagement für solch ein Großprojekt auszuführen, war für das Team der EWS eine Herausforderung. In Österreich wird es wohl einzigartig bleiben, dass so viele Anlagen gleichzeitig in Bau sind.

Auftraggeber: Püspök Group, ImWind Group, Energie Burgenland Windkraft GmbH
Installierte Leistung: 113 WEA, 339 MW
Inbetriebnahme: 2011 - 2015

Besonderheiten

  • Das Energieziel des Burgenlandes "100 % Windstrom" wurde mit der Fertigstellung erreicht.
  • In Spitzenzeiten waren insgesamt bis zu 200 Arbeiter („green jobs“) gleichzeitig mit der Errichtung der Windenergieanlagen beschäftigt. Mehrere Unternehmen arbeiteten parallel.
  • Sicherheit war groß geschrieben. Die EWS Baustellenkoordinatoren achteten genau auf die Umsetzung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes. 
  • In den Fundamenten der 113 Anlagen wurden insgesamt rund 93.000 m³ Beton und 10.000 t Bewehrungsstahl verbaut. 
  • In Summe werden für diese Windparks etwa 345 km Kabel verlegt. Das entspricht ziemlich genau der Entfernung von Salzburg bis Eisenstadt. Ziel der EWS war eine Minimierung der Energieverluste im Windparknetz.
  • Die Logistik muss passen – eine besondere Herausforderung war das Verkehrskonzept. Schon das Planungsteam der EWS machte das bei der UVP-Erstellung zum Thema.
  • Das Spezialwissen der EWS war gefragt: 
    Windenergietechnik, Messtechnik (LiDAR), Elektrotechnik, Maschinenbautechnik, Meteorologie, Wirtschaftlichkeitsprüfung, Landschaftsplanung, Raumplanung, Visualisierung, Geoinformatik, Biologie, Ökologie, Bio- und Umwelttechnik, Kulturtechnik & Wasserwirtschaft, Geologie, Mathematik, Infrastrukturwirtschaft, Architektur, Planungs- und Baukoordination, Bauingenieurwesen, Spezialtiefbau, Projektmanagement.

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