Erste Doppelernte am EWS Sonnenfeld Pischelsdorf

Die Agri-PV Anlage im oberösterreichischen Pischelsdorf am Engelbach produzierte heuer erstmals Sonnenstrom und Getreide. Die Einnahmendiversifizierung bringt Landwirt:innen Sicherheit.

Auf dem rund 5 ha großen Feld von Franz Bachleitner im oberösterreichischen Pischelsdorf am Engelbach wurde heuer erstmals doppelt geerntet. Seit der Inbetriebnahme im April 2025 liefern die nachgeführten bifazialen PV-Module Solarstrom für rund 1.680 Haushalte. Im Vergleich zu fix aufgeständerten PV-Modulen ist das ein Mehrertrag von 20 %. Auf den 9 m breiten Bewirtschaftungsstreifen zwischen den Modultischreihen hat Bachleitner nach nur sechsmonatiger Bauzeit Hafer angebaut. Anfang August erreichten die Ähren Druschreife und wurden am 13.08.2025 mittels Mähdrescher geerntet. Damit ist eine Prämiere gelungen: Zum ersten mal wurde auf einer Agri-PV Anlage in Oberösterreich neben Solarstrom auch Getreide geerntet.

Steuerbare sonnenfänger

Joachim Payr ist geschäftsführender Gesellschafter von EWS und erklärt, wie die Sonnenstromerzeugung optimal funktioniert: „Unsere Sonnenfänger sind im Tagesverlauf immer optimal zur Sonneneinstrahlung ausgerichtet. Jeder Sonnenstrahl wird genutzt. Fährt der Landwirt aufs Feld, hat er die Möglichkeit, die Module horizontal zu stellen oder sie für eine maximale Durchfahrtslichte bis zu 70 Grad zueinander aufzuklappen. Das vermeidet die Beschädigung der Module und schützt sie vor Staubablagerungen. Wichtig war uns auch, gemeinsam mit Montagefirmen und Landwirten, ein speziell bodenschonendes Montagekonzept zu entwickeln. Unser Bauteam und die fachkundigen EWS-Biologen achten während der Bauzeit darauf, die Auswirkungen auf Fauna, Flora und den agrarisch genutzten Boden möglichst gering zu halten.“

Der Strom der Zukunft kommt auch von Sonnenfeldern wie jenes in Pischelsdorf.

EWS bietet als österreichisches Unternehmen standortoptimierte Lösungen. Erneuerbare Energien aus Wind- und Solarstrom kombiniert mit Speicher sind längst als kostengünstigste und raschest umsetzbare heimische Stomerzeugungsformen angekommen.
Agri-Photovoltaikanlagen sind besonders naturverträglich: Böden werden nicht versiegelt und die Flächen können weiterhin vorrangig landwirtschaftlich genutzt werden .

Joachim Payr: „Eine hohe Flächeneffizienz ist gerade in einem kleinen Land wie Österreich ganz wesentlich. Wind- und Agri-PV Anlagen bieten hier einfach die beste Option. Wir liefern schlüsselfertige Lösungen und bieten ein Gesamtpaket von der Planung, den behördlichen Bewilligungsunterlagen, der Lieferung und Montage bis zum Betrieb. Hybridparks aus Wind, Sonne und Speicher sind als logische Kombination gerade auf dem Vormarsch. Wir führen die unterschiedlichen Stromerzeuger zusammen und erarbeiten Betriebskonzepte inklusive Speicher.“

Kontaktieren Sie uns gerne für Ihr Energiezukunftsprojekt oder machen Sie gleich den unverbindlichen Flächecheck für ein EWS Sonnenfeld®.